Unser erstes eigenes Saatgut

Seit Jahren mische ich Dillsamen bei der Aussaat von Salat bei. Ich hatte gelesen, beides ergänzt sich gut und wirkt im Sinne der Mischkultur positiv auf einander. Leider konnte ich bisher noch keine Dillpflanze gedeihen sehen. Woran es lag, weiß ich nicht. Dieses Jahr jedoch schummelte sich ganz am Rand des Hochbeets ein kleines dünnes Stengelchen empor. Es wuchs und wuchs, bildete eine wunderschöne Blütendolde und fing schließlich an einzutrocknen.

Dann kam der Tag des Samenernte. Vom Dill selbst hatten wir zwar nichts. Aber die Samen kann er uns ja da lassen. Ein kleines Zettelchen gefaltet, die Dolde etwas geschüttelt und schon regnete es wunderbaren Dillsamen. So ein Samentütchen ist ganz schnell gemacht. Ein kleines Zettelchen in der Hälfte gefaltet, dann die Längsseiten miteinander einschlagen, anschließend den Boden und zum Schluss die obere Öffnung. Funktioniert ganz ohne Kleber 😉 Achja, beschriften nicht vergessen.

Bei meiner völlig unprofessionellen Schüttelei sind wohl auch einige Samenkörner zurück aufs Beet gefallen. Jedenfalls haben wir zwei Monate später, viele wunderbar kräftige Dillpflanzen in unserem Hochbeet wachsen.

Ich werde sie vermutlich in den nächsten Tagen ernten und irgendwie haltbar machen. Ich tendiere momentan zu eingefrieren. Habt ihr eine bessere Idee? Was macht ihr mit eurem Dill (sofern ihr welchen habt)?

Bei osmers.me gab es im September eine Saatguttauschbörse. Vielleicht werde ich da nächstes Jahr Mal mitmachen…sofern mein Dill mir auch da wieder einige Samenkörner schenkt 😊

Einen wunderschönen Sonntag

Eure Manuela

10 Gedanken zu “Unser erstes eigenes Saatgut

  1. Hauptstadtgarten schreibt:

    Über das Sonntagsglück habe ich zu Dir gefunden. Was für eine schöne Geschichte vom Dill im Hochbeet! Ich friere Dill gerne kleingeschnitten ein und die Blüten gebe ich als leckeres Gewürz zu den sauren Gurken.
    Liebe Grüße, Caro

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  2. Miuh schreibt:

    Liebe Manuela, super, eigenes Saatgut ist so einfach gesammelt und macht viel Freude! Ich sammle auch sehr gerne, von Dill, Petersilie, Tomaten, Peperoni, Akelei, Malven, Stockrosen, Hornveilchen, Bartnelken… Manches versamt sich auch selbst und darf gerne stehenbleiben, wenn es passt… Selbst gezogener Dill kam bei mir bisher leider auch nicht so gut, so ergänze ich mit gekauftem. Den liebe nicht nur ich, sondern auch die „Rüebliraupen“ und Schwalbenschwanz-Schmetterlinge… Liebe Grüsse, Miuh

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  3. PerlenKuchen schreibt:

    Liebe Manuela,
    ich habe deinen Blog ebenfalls über Sonntagsglück gefunden.
    Dill wächst bei mir auch eher wild, bzw. sammle ich jedes Jahr den Samen auf. Dill kann man auch trocknen, aber einfrieren ist besser da er sein Aroma behält.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntagabend!
    Liebe Grüsse
    Andrea

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  4. Heidemarie Traut schreibt:

    Liebe Manuela,
    wie es scheint, bin ich die Dritte im Bunde, die Dich über das „Sonntagsglück“ gefunden hat.
    Dill ist ein ganz herrliches Gewürz und ein wunderbar mildes Heilkraut. So kann man seine Samen als Tee einsetzen bei Magenbeschwerden, Blähungen und zur Milchförderung. Dill hat noch weitere Anwendungsmöglichkeiten. Es würde den Rahmen hier allerdings sprengen, alle zu benennen.
    Was die Konservierung des Dills anbelangt, so ist das Einfrieren die beste Methode. Getrocknet verliert er nämlich sehr viel von seinem herrlichen Aroma. Abe man kann ihn auch in Öl oder Essig einlegen (auch mit anderen Gewürzen zusammen), und so gleich herrliche Gewürzöle oder ebensolche Essige gewinnen.
    Ich wünsche gutes Gelingen und alles Liebe
    Heidi

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